Türkei-Agenda (2017-24)

Terror ist eine global Bedrohung.

Türkei-Agenda (2017-24)

Terror ist eine Krankheit, die leider seit der Menschheitsgeschichte existiert.  Terror begann erstmals damit, als Abel, der Sohn von Adam und Eva seinen Brüder Kain tötete. Leider konnte der Terror seine Grausamkeit bis in die Gegenwart fortsetzen. Menschen zeigen heftige Reaktion gegen die Weltordnung, die in den 1960’er Jahren mit dem Abkommen von Jalta gebildet wurde. Mit der berühmten Jugendbewegung von 1968 begann die Spirale der Gewalt zwischen Europa und der westlichen Welt, wieder weltweit souverän zu werden. Der Terror, den man insbesondere in der islamischen Geographie und in Afrika und Lateinamerika halten will, bedroht in der Gegenwart sogar die globalen Machtzentren. Dem Terror fielen in Asien, Europa, Lateinamerika und in den islamischen Staaten sogar Ministerpräsidenten zum Opfer. Der Ministerpräsident der Demokratischen Republik Kongo, Patrik Lumumba, der chilenische Ministerpräsident Salvador Allende, der italienische Regierungschef Aldo Moro, der libanesische Ministerpräsident Rafik Hariri sind nur einige Beispiele.   

Die als eine der kompliziertesten und global organisierte Gülenistische Terrorvereinigung FETÖ, dessen Anführer immer noch in Pennsylvania in den USA lebt, hatte es am 15. Juli 2016 auf das Leben von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan abgesehen. FETÖ-Mitglieder haben während des Putschversuchs mit F-16 Kampfjets, Jagdhelikoptern, Panzern und Raketen versucht, Staatspräsident Erdoğan zu töten, der mit den Stimmen des Volkes gewählt wurde. Der Putschversuch kostete 249 Menschen das Leben, tausende weitere wurden verletzt, weil sie Widerstand gegen den Putschversuch leisteten. Sie setzten ihr Leben für Erdoğan aufs Spiel und vereitelten den Putschversuch von FETÖ, die sich im Militär eingenistet hatte.

Während die Türkei Opfer eines so verrückten terroristischen Angriffs wurde, hat der Westen als Verbündeter der Türkei leider eine lange Zeit geschwiegen. Neben dem russischen Präsidenten Wladimir Putin war Großbritannien, der einzige Verbündete der Türkei, der eine Reaktion gegen den Putschversuch gezeigt hat. Es ist interessant, dass die FETÖ-Mitglieder, die mit Kampfflugzeugen, Panzern und Raketen in der Putschnacht das türkische Volk massakrierten, später von General Mike Flyn, der später seinen Platz im Team von US-Präsident Donald Trump einnahm, gelobt wurden. Die US-Verwaltung unter US-Präsident Barack Obama war sozusagen verwundert, dass das türkische Volk den Putschversuch vereitelte. Die NATO, hatte Tage nach dem Putschversuch in der Türkei, die zu den loyalsten und stärksten Verbündeten der Allianz gehört, ungewollt und mit einer kleinen Stimme auf den Putschversuch reagiert.

Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan, hatte bereits Jahre vor dem Putschversuch Widerstand gegen den Terror gezeigt und alle Staats- und Regierungschefs zum Kampf gegen den Terror aufgerufen. Leider haben mehrere Staaten im Westen, vor dem Putschversuch geschwiegen. Es ist sehr interessant, dass die Terroristen, die tausende türkische Generäle, Offiziere, Polizisten, Soldaten und Zivilisten massakriert haben, Unterschlupf in westlichen Ländern fanden, die als Verbündete der Türkei bekannt sind. Diese Terroristen, die türkische Zivilisten, Soldaten und Polizisten ermordet haben, können sich sogar in der Gegenwart frei in diesen NATO-Ländern bewegen. Diese blutigen Terroristen halten sich in den Hauptstädten der EU-Staaten auf, allen voran Berlin. Einige EU-Mitgliedsstaaten würden sich damit nicht begnügen und Terroristen, die in der Türkei mehrere Menschen getötet haben, Diplomatenpässe ausstellen. Darüber wird in Medien öfters berichtet. Obwohl Erdoğan die EU immer wieder darauf aufmerksam macht,  dass der Terror eines Tages auch sie treffen könne, wurde dies bisher von keinem einzigen EU-Staats- und Regierungschef ernst genommen. Weil die politische Elite in Europa dieses Thema nicht ernst nahm, stehen die europäischen Länder leider auch unter dem Einfluss der Spirale der Gewalt. Bislang wurden Paris, Berlin, Brüssel und London Opfer dieser Spirale. Jeder ist beunruhigt darüber, welche Hauptstadt Ziel des Terrors sein wird. Diese Beunruhigung stellt auch ein Hindernis davor, dass die Massen mit gesundem Menschenverstand handeln. Zum Beispiel löste ein Geflüster während einer UEFA Begegnung in Turin große Panik aus, wobei über 1500 Menschen durch das Gedränge verletzt wurden. Europa, wo mehrere Menschen dem Terror zum Opfer fielen, beschuldigt immer noch andere, anstatt sich vom Terror zu distanzieren. Wie wäre zum Beispiel die Reaktion der USA, wenn ein Anführer einer Terrororganisation, der die Anweisung für die Tötung von 350 US-Amerikanern gegeben hätte und dieser in Asien, Afrika oder Lateinamerika leben würde? Aber so ein Terrorführer hält sich heute in den USA auf.

Oder wenn ein Terrorist, der einen belgischen Industriellen zu terroristischen Zwecken ermordet und nach Afrika flüchten würde? Wäre dieses Land nicht von diesen europäischen Ländern besetzt worden? Ein Terrorist, der einen wichtigen türkischen Industriellen ermordet hat, lebt seit 20 Jahren in Belgien. Haben denn die von den USA angeführten ISAF-Kräfte keine Operation auf Afghanistan eingeleitet, weil der Terrorist Osama bin Laden nicht ausgeliefert wurde?

Es muss eine Erklärung dafür geben, warum Terroristen, die in der Türkei tausende Zivilisten, Frauen, Kinder und ältere Menschen ermordet haben, heute immer noch in Berlin leben.

Wir können dieses Thema nur dann überwältigen, wenn wir darauf verzichten zu sagen, mein Terrorist ist gut dein Terrorist ist schlecht. Sonst wird die ganze Welt darunter leiden müssen.



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