Aus der Wirtschaftswelt (2017-22)

Aus der Wirtschaftswelt (2017-22)

Aus der Wirtschaftswelt (2017-22)

Beim außerordentlichen Kongress der AK-Partei am 21.Mai ist Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan zum Vorsitzenden der Partei gewählt worden, die er mitbegründet hat. Mit diesem Kongress beginnt in der türkischen Politik auch eine neue Ära. Die AK-Partei gab bekannt, dass sie in der neuen Ära eine neue Vision in der Parteiführung aneignen wird, bei der die  Grundprinzipien „Demokratie, Wandel, Reform“ zugrunde gelegt werden.   Die AK-Partei hat nach dem 15. Regierungsjahr auch die Road-Map für die Zukunft bestimmt. In den vergangenen 15 Jahren wurden von der Wirtschaft bis Gesundheit und von Bildung bis hin zur Infrastruktur viele Reformen verwirklicht. Mit den Entwicklungen in den Bereichen, in denen die Reformen angewandt wurden, verbuchte die türkische Wirtschaft beachtliche Erfolge.

Auf der anderen Seite ist beim Bruttoinlandsprodukt während den Regierungszeiten der AK-Partei ein Wachstum um das Dreifache verzeichnet worden. Dadurch setzte die Türkei wichtige Schritte, ein bedeutenderAkteur in der globalen Wirtschaft zu sein. Es wird nicht falsch sein, diese Entwicklungen in der türkischen Wirtschaft und angelangten Punkt als eine Erfolgsgeschichte zu bezeichnen.

Erwartungen von der AK- Partei

In dieser Übergangszeit vom Beitritt von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan der Partei bis zu den Wahlen im Jahre 2019 wird von der AK-Partei erwartet, dass verschiedene Politiken und Road-Maps an den Tag gelegt werden.  Diese Politiken sind für die Ziele insbesondere nach dem Putschversuch vom 15. Juli die makroökonomische Stabilität zu wahren und hohes Wirtschaftswachstum zu erreichen, von großer Bedeutung.

Mit dieser neuen Ära wird in der Türkei mit der Gewährleistung der politischen Stabilität die Gelegenheit geboten werden, die insbesondere als Produkt der Koalitionsregierungen eintretende Wirtschaftskrisen hinter sich zu lassen und sich auf die wirtschaftliche Stabilität zu konzentrieren. Aus diesem Aspekt betrachtet, wird die neue Ära der Türkei, die ihr Wirtschaftswachstum ankurbeln möchte, wichtige Chancen unterbreiten.  Im folgenden Prozess sollte man sich auf die strukturelle Reformen und auf das sektorenspezifische Bemühen konzentrieren, um von der Gruppe der Länder mit mittlerem Einkommen, in die Gruppe der Länder mit hohem Einkommen aufsteigen zu können. Beispielsweise werden die Reformen in der Beschäftigung sich unmittelbar auf die Arbeitslosenzahlen einwirken. 

In diesem Zusammenhang wird man sich vermutlich auf die Beschäftigung von Frauen und Jugendlichen konzentrieren, die bei den Arbeitslosenquoten von kritischer Bedeutung sind.

Es wird ebenso erwartet, dass man sich mit dem strukturellen Wandel im Produktionssektor auf Waren mit hohem Mehrwert und auf die Exportzahlen konzentriert. Dadurch wird die Türkei im Außenhandel einen aktiven Zeitabschnitt anschlagen, was sich positiv auf das Handelsbilanzdefizit reflektieren wird. Im globalen System, in dem der technologische Wandel sich in allen Bereichen sehr schnell vollzieht, sollte die Türkei unverzüglich ein Teil dieses Abenteuers sein. Die Strategien, in der die wirtschaftliche Stabilität zugrunde gelegt und ein Wachstum auf einer konkurrenzfähigeren Basis vorgesehen wird, werden eine bedeutende Rolle dabei spielen, dass die Türkei auf internationalen Märkten zu einem starken Akteur wird. Die Türkei hat trotz der Sicherheitsprobleme in der Region, in der sie sich befindet und dem Putschversuch, das Jahr 2016 mit einem Wirtschaftswachstum von 2,9 Prozent abgeschlossen.

Die Türkei, die sich unter den aufstrebenden Ländern befindet, möchte, um in dieser Konjunktur sichere Schritte setzen und die wirtschaftlichen Sorgen beseitigen zu können, das Präsidialsystem als eine wichtige Chance wahrnehmen.

In dieser neuen Ära, in der Staatspräsident Erdogan wieder die Parteiführung übernommen hat, wird darauf abgezielt, dass viele Hürden, die in der Politik und Wirtschaft zum Rücklauf führen könnten, beseitigt werden.  Eine politisch starke Türkei, wird auch den Schlüssel der wirtschaftlichen Stabilität in die Hand nehmen. Daher stehen wir vor einer neuen Ära, in der die Ziele des nachhaltigen und umfassenden Wachstums in der Wirtschaft und ein Anstieg bei der Zahl von ausländischen Investoren erreicht werden können. Das neue System eröffnet uns mit Reformen und dem Wandel die Toren einer neuen Türkei. Wenn die in diesem Sinne bestimmte Politik und die Strategien Erfolg haben, wird der Grundstein einer Türkei gelegt werden, in der die wirtschaftliche Stabilität gewahrt wird und das gesellschaftliche Wohl steigt.



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