Staatspräsident Erdoğan im Interview mit russischer Zeitung "Kommersant"

Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan bewertet gegenüber russischer Tageszeitung regionale Entwicklungen

Staatspräsident Erdoğan im Interview mit russischer Zeitung "Kommersant"

 

Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat gesagt, die Türkei werde Terror an ihren Grenzen keinesfalls dulden.

Erdoğan bewertete gegenüber der russischen Zeitung Kommersant die Entwicklungen zum Lösungsprozess in Syrien. Erdoğan, der im Interview auch den Antiterrorkampf erörterte, sagte, er hoffe, dass der Antiterrorkampf der Türkei gegen Terrororganisationen wie PKK, PYD/YPG und DSG auch von Russland unterstützt wird. Weiter sagte Erdoğan, die Türkei sei im Antiterrorkampf entschlossen, diese Entschlossenheit sei in Afrin, Dscharablus, Al Bab und Idlib mehrmals präsentiert worden.  Beim Treffen mit dem russischen Staatspräsident Wladimir Putin in der russischen Stadt Sotschi am 17. September sei die Bedeutung dieses Themas unterstrichen worden.  Man habe sich schon öfter gegen die Bezeichnung „Terroristen“ für die gemäßigte syrische Opposition gestellt. Die gemäßigte Opposition müsse im politischen Prozess für die Lösung des Syrien-Problems mitwirken, dies sei notwendig damit, die Genfer und Astana Verhandlungen auf normaler Weise fortgesetzt werden können.  Zu der Flüchtlingskrise sagte Erdoğan, es sei nicht richtig dieses weltweite Problem als alleiniges Problem der Türkei zu betrachten.

Am Ende des Artikels heißt es, Staatspräsident Erdoğan begrüße den positiven Verlauf der Türkei-Russland Beziehungen im Rahmen gutnachbarschaftlicher Beziehungen, gemeinsamer Interessen und gegenseitigen Respekts. Neben gemeinsamen Energieprojekten und gegenseitigen Investitionen würden auch Schritte zum Ausbau der menschlichen und kulturellen Beziehungen gesetzt. Er glaube, dass das türkische und das russische Volk, die die gleiche Geographie teilen und jahrhundertelang die Geschichte geprägt haben miteinander in aufrichtiger und inniger Beziehung leben müssen. Die Arbeiten hierfür werde die Türkei jederzeit unterstützen sagte Staatspräsident Erdoğan ferner.       



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