Warnung an die Inselgriechen

Keine einseitige Erdgassuche im Mittelmeer

Warnung an die Inselgriechen

Die Inselgriechen halten an ihrer bisherigen Haltung fest.

Präsident der Türkischen Republik Nordzypern, Mustafa Akinci und der inselgriechische Administrationsführer Nikos Anastasiadis kamen gestern in der Residenz der Zypern-Beraterin des UNO-Generalsekretärs, Elizabeth Spear zusammen.

Mitglieder der Initiative für einen bikommunalen Frieden, unterstützten Akinci und Anastasiadis mit Parolen wie „Ja, für einen Frieden in Zypern“.

Nach dem dreieinhalbstündigen Gespräch erinnere Akinci vor Journalisten, daran, dass er und Anastasiadis, nach der gescheiterten Zypern-Konferenz im schweizerischen Crans Montana, zum ersten Mal zusammengekommen sind. Beim Treffen hätten beide Seiten die Gelegenheit gehabt, die gegenwärtige Lage zu bewerten.  In Crans Montana sei eine historische Chance verpasst worden. Die gegenwärtige Situation zeige, dass nichts so sein werde wie früher.  

Bei den Zypern-Verhandlungen sei ein Prozess mit offenem Ende nicht mehr möglich. Von nun an seien die Zypern-Gespräche mit einer strategischen Annäherung zu gestalten. Ob dies möglich ist, werde bald feststehen. Doch die inselgriechische Seite halte an ihrer bisherigen Haltung fest.

Die türkische Seite habe die inselgriechische Administration erneut im Zusammenhang mit der Erdgassondierung im Mittelmeer gewarnt. Das Erdgas-Thema sei die Angelegenheit von beiden Seiten.



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