Afrin wird den eigentlichen Eigentümern übergeben werden

Staatspräsident Erdoğan trifft in Ankara mit Ortsvorstehern zusammen.

Afrin wird den eigentlichen Eigentümern übergeben werden

Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan ist im Staatspräsidiumskomplex mit Ortsvorstehern zusammengetroffen. Man werde die Afrin-Region von PKK/KCK/PYD-YPG und DEASH Terroristen säubern und sie den eigentlichen Eigentümern überlassen, sagte Erdoğan bei der 45. Ortsvorsteher-Konferenz.

Im vergangenen Jahr seien bei der Operation der türkischen Streitkräfte, „Schutzschild Euphrat“, über drei Tausend DEASH-Terroristen außer Gefecht gesetzt worden.

„Nun wollen wir dasselbe in Afrin verwirklichen und das Problem in der Region lösen. Wir wollen das Problem in Idlib lösen und dafür sorgen, dass syrische Flüchtlinge wieder heimkehren. In der Türkei würden sich 3,5 Millionen Flüchtlinge befinden. Sie wollten nicht ewig in der Türkei bleiben und so schnell wie möglich wieder in ihre Heimat zurückkehren“, sagte Erdoğan.

Nach Angaben von Staatspräsident Erdoğan wollen einige Länder, dass die Türkei ihre Soldaten aus Syrien abzieht. Nach ihrer Logik könnten die Terrororganisationen PKK und DEASH in Syrien existieren. Die USA, Russland, der Iran, Frankreich, Großbritannien und weitere Länder könnten wegen verschiedenen Behauptungen und Ausreden in Syrien präsent sein. Israel könne je nach Wunsch Operationen einleiten, aber die Türkei, die über eine 911 Kilometer lange Grenze zu diesem Land hat, dürfe nicht in Syrien präsent sein. So etwas sei unmöglich. Bisher seien bei über 700 Angriffen aus syrischem Boden, in der Türkei über 100 Menschen getötet worden. Trotz all dem solle die Türkei tatenlos zusehen.

Die Türkei habe des Öfteren den USA angeboten, den Kampf gegen den Terror gemeinsam zu führen. Aber Washington habe sich für eine Zusammenarbeit mit Terroristen entschieden. Die Türkei werde den Antiterrorkampf mit eigenen Möglichkeiten fortsetzen. Die Operation auf Afrin werde erfolgreich fortgesetzt. Noch befinde man sich am Anfang der Operation.Damit gab Erdoğan die Botschaft, dass der Höhepunkt der Operation in Syrien noch nicht erreicht wurde.



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