Erdoğan kündigt Operation in Afrin an

Staatspräsident Erdoğan hat eine Operation in der syrischen Stadt Afrin signalisiert, wenn sich Terroristen nicht stellen sollten.

Erdoğan kündigt Operation in Afrin an

Staatspräsident Erdoğan hat eine Operation in der syrischen Stadt Afrin signalisiert, wenn sich Terroristen nicht stellen sollten. Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hielt beim 6. ordentlichen Kongress der Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei in Elazığ eine Rede.

Dabei sagte er, die Türkei könne genau wie in Manbisch und Idlib eines Nachts auch in Afrin zuschlagen und innerhalb einer Woche wieder raus sein.

Seitdem die Terrororganisation nicht mehr zu Aktivitäten in der Türkei in der Lage sei, seien sie um einen Terrorkorridor entlang der südlichen Grenze bemüht. Mit der Idlib-Operation sei der westliche Arm des Korridors zerschlagen worden. Wenn sich die Terroristen in Afrin nicht stellen würden, werde eine Operation eingeleitet werden, sagte Erdoğan.

Außerdem bewertete der Staatspräsident die US-Waffenlieferung an den Ableger der PKK in Syrien, YPG. Tatsachen könnten sich ändern, auch wenn ein Terrorist eine Uniform trage oder vor dem Unterschlupf von Terroristen die Flagge eines Landes wehe. Die an die Terroristen ausgehändigten Waffen würde schon jetzt auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden. Einige würden indessen gegen die Türkei eingesetzt werden.   

Zudem sagte Erdoğan, „wer sich mit einer Schlange ins Bett legt, der muss auch mit den Folgen leben können”. Die Türkei brauche keine Unterstützung und sei in der Lage das Gebiet innerhalb einer Woche von Terroristen zu befreien.  



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