Rede von Erdoğan an Marmara Universität

Staatspräsident Erdoğan hat an der Marmara Universität eine Rede anlässlich des 135. Gründungsjahrs gehalten.

Rede von Erdoğan an Marmara Universität

Staatspräsident Erdoğan hat gesagt, der 17. und 25. Dezember sowie der gescheiterte Putschversuch am 15. Juli 2016 könnten als eine Folge der Diskussionen um die Nachhilfe-Institutionen betrachtet werden. Das sagte Erdoğan in seiner Rede an der Marmara Universität anlässlich des 135. Gründungsjahrs.  

Die gülenistische Terrorvereinigung (FETÖ/PDY) habe mit ihren Übeltaten die türkische Jugend ihrer Zukunft beraubt. Damit hätte sie zugleich ihre Hoffnung zersplittert.

Beim vielseitigen Kampf Ankaras komme der akademischen Unterstützung eine besondere Bedeutung zu. Denn ohne die Unterstützung der Sozialwissenschaften, der Ingenieurwissenschaften und Gesundheitswissenschaften sei es einem Staat nur auf der Grundlage von öffentlichen Einrichtungen nicht möglich das Ziel zu erreichen, sagte Erdoğan.

„Wissen heißt freies Denken“, sagte der Staatspräsident. Wenn jemand in bestimmten „Schablonen“ und Ideologien denke sowie unter dem Befehl gewisser Thesen steht, dann habe diejenige Person seine Eigenschaft als Wissenschaftler verloren. Wissen müsse auf Objektivität, Gerechtigkeit und auf Respekt gegenüber der „Verschiedenheit“ beruhen.

Zudem forderte Erdoğan beim Übergang zum Präsidialsystem eine starke Unterstützung der Akademien. Wissen, dass nicht dem Wohle des Landes, Volkes und der Menschheit diene und übermittelt werde, sei dazu verdammt zwischen den vier Wänden eines Zimmers oder den zwei Seiten eines Buches zu bleiben, sagte Staatspräsident Erdoğan.



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