Militärische Operation der Türkei in Afrin

Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat sich in einem Fernsehinterview über die Entwicklungen in Syrien geäußert.

Militärische Operation der Türkei in Afrin

Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat sich in einem Fernsehinterview über die Entwicklungen in Syrien geäußert.

Cavusoglu bewertete eine mögliche Operation der Türkei in Afrin, die vom PKK-Ableger in Syrien, PYD/YPG kontrolliert wird. Von der Region aus würden Drohungen und Angriffe gegen die Türkei gerichtet. Die Türkei könne nach Abschluss der technischen Pläne, blitzartig eine Operation starten. Die Präsenz von militärischen Einheiten von anderen Ländern, könnten die Möglichkeit einer Operation der Türkei nicht ändern. Für den Einsatz der Türkei in Afrin, sei nicht entscheidend, ob dort bereits jemand präsent ist. Entscheidendes Kriterium sei, ob die Türkei bedroht werde. Wenn dies der Fall ist, so könne auch das Regime Ziel der Türkei werden. Doch sei dies zurzeit nicht der Fall. Die gegenwärtige Drohung komme von der Terrororganisation von PYD/YPG.

Im Zusammenhang mit dem Nationalen Dialogkongress in Syrien sagte Cavusoglu, PYD vertrete die Kurden nicht. Die Türkei habe eine Liste mit dem Namen der Vertreter der Kurden an Russland übergeben.

Über die Kontakte des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Syrien und Ägypten sagte Cavusoglu, es sei wichtig, dass das Regime und die oppositionellen Gruppen in Syrien einen Kompromiss erzielen. Es sei wichtig, ob Assad dabei sein werde. Die Türkei sei davon überzeugt, dass Assad Syrien nicht vereinen kann. Cavusoglu betonte, die Übergangsregierung mit Assad könne Syrien nicht auf die Wahlen vorbereiten.

Cavusoglu schnitt auch den Teilabzug Russlands aus Syrien an und wies darauf hin, dass Russland auch Früher Soldaten aus Syrien abgezogen hat. Doch wenig später seien russische Soldaten erneut in Syrien stationiert worden. Die Türkei werde abwarten, wie viele Soldaten Russland aus Syrien abziehen wird.



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